Welcher Bleistift?

Die Mine des Bleistifts setzt sich aus färbendem Graphit und hochplastischem Ton zusammen und je nach dem, wie das Mischungsverhältnis ist, umso weicher oder härter und umso heller oder dunkler ist die Mine. Ein hoher Graphitanteil bewirkt eine weiche, dicke Mine mit einem dunklen Abrieb, durch einen niedrigen Graphitanteil wird die Mine hart und hell im Abrieb. Dabei werden Bleistifte in Härtegraden von meist 8H bis 8B angeboten, wobei 8H für die härteste Mine steht, die über das Kürzel F für fest und HB für mittel bis hin zu B für weiche Grade reicht.

Präzise Zeichnungen mit weicheren Minen

Generell eignen sich für Skizzen und Zeichnungen eher Bleistifte mit weicheren Minen, letztlich hängt es jedoch von mehreren Faktoren ab, mit welchem Stift das beste Ergebnis erzielt werden kann. So wirken Skizzen und Zeichnungen mit einer großzügigen, lockeren Strichführung mit weichen Bleistiften am schönsten, während sehr kleine und präzise Zeichnungen und Skizzen eher mit einem harten Bleistift gefertigt werden sollten.

Für die ersten Skizzen und Zeichnungen sowie für diejenigen, die regelmäßig Stift und Skizzenblock in der Tasche haben, um jederzeit schnell die wichtigsten Eindrücke bildlich festzuhalten, empfiehlt sich ein Stift mit HB-Mine, der es ermöglicht, sowohl weiche als auch präzise Striche auf das Papier zu bringen.

Alternative Druckbleistift 

Eine Alternative wäre ein Druckbleistift, mit dem Minen in verschiedenen Stärken und Härtegraden benutzt werden können. Allerdings werden die moderneren Druckbleistifte nach wie vor eher weniger gern verwendet als die einfachen Holzbleistifte.

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